Pinnwand: Ihre Argumente pro und contra Westrandbrücke

Sie möchten ein Argument, ein Anliegen oder eine Frage zu den Planungen der Westrandbrücke oder dem Bürgerentscheid einbringen? Hier an der Pinnwand ist Platz dafür.

Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, insbesondere zu folgenden Fragen Stellung zu nehmen:

1) Welche Argumente sprechen aus Ihrer Sicht für oder gegen die Westrandbrücke?

2) Welche Anliegen/Bedenken haben Sie in Bezug auf den Bau der Westrandbrücke?

3) Welche Fragen haben Sie? Wo fehlen Ihnen Informationen?

 

Bitte beachten Sie: Der Bürgerdialog dient dazu, möglichst alle Argumente pro und contra im Vorfeld des Bürgerentscheids zu sammeln. Kein wichtiges Argument soll vergessen werden (Informationen zu den Zielen des Bürgerdialogs finden Sie hier)! Daher ist es nicht nur möglich, sondern durchaus erwünscht, dass Sie sich über beide Perspektiven Gedanken machen. Das heißt auch:

  • Sie können gleichzeitig in einem Beitrag Argumente pro und contra aufführen
  • Die Tatsache, dass ein Argument mehrfach genannt wird, kann einen Hinweis auf dessen Relevanz bedeuten, muss es aber nicht (es kann durchaus sein, dass ein einmalig genanntes Argument den Meinungsbildungsprozess stärker und nachhaltiger beeinflusst, als eines, welches viele Male aufgeführt wird).
  • Wir alle wollen eine sachliche Debatte. Offensichtliche Falschbehauptungen oder Polemiken schaden dem Dialog. Behaupten Sie deshalb bitte nichts, was Sie nicht auch belegen können (unsere Regeln zum Dialog finden Sie hier).
  • Und schließlich: Das Einbringen von Argumenten für oder wider sollte nicht mit dem Rückschluss verbunden sein, dass diese/dieser sich beim Bürgerentscheid für die eine oder andere Antwort entscheidet. Ein Meinungsbildungsprozess lebt davon, immer wieder auch unterschiedliche Blickwinkel einzunehmen. 

Auf wie vielen Verkehrswegen kann man aus Neckargröningen rein und raus fahren? Ich kann auf dem Plan nur erkennen, dass man ausschließlich über die Ludwigsburger Straße den Ort verlassen und befahren kann. Für die Anwohner der Ludwigsburger Straße und den weiteren anliegenden Straßen würde es somit zwar eine Lärm- und Emissionsentlastung durch die Verlegung der "Haupt"-Straße für die Westradbrücke bedeuten, aber eine um vieles höhere Verkehrs- und Emissionslastlast auf der Ludwigsburger Straße auf sie zukommen, da alle Bewohnerinnen und Bewohner des Ortes (auch dann die vielen neuen Bewohner aus Bauabschnitt 3) nur über eine Straße rein oder raus fahren können. (die Wasenstraße und die Ausfahrt an der Tankstelle würde ja wegfallen) Bei der Ausfahrt aus dem Ort würde sich doch dann regelmäßig zu "Stoßzeiten" ein Stau bilden (der vermutlich sogar größer wäre, als der Stau, der sich momentan immer durch den bisherigen Schleichverkehr in der Wasenstraße bildet...) Ist das wirklich so geplant? Oder erkenne ich dies auf den Plänen falsch und es gibt noch eine weitere Ein- und Ausfahrt?

BN

Anmerkung der Moderatoren: Alle Fragen werden an die Stadtverwaltung weitergeleitet. Sobald die Antwort bei uns eingeht, werden wir diese samt Frage im Forum veröffentlichen.

Für die Westrandbrücke spricht meiner Ansicht nach, die große Fussgängerzone und urbane gemeinsame Mitte.
Dagegen die unbekannten Kosten für Remseck und die unbekannte Verkehrsentwicklung in den Stadtteilen. Außerdem das Risiko, dass keine weitere Neckarüberquerung ausserhalb Remseck gebaut wird.

Ich frage mich außerdem: Durch die breit angelegte Marketingkampagne der Stadt Remseck "pro Brücke", mit Verdrängung von Westrandbrückengegnern, ist eine objektive Meinungsbildung kaum möglich. Contra-Meinungen, und davon gibt es genug, erscheinen nur am Rande der Diskussion. Über optisch aufgehübschtes Bildmaterial erfolgt Beeinflussung. Die Westrandbrücke scheint für eine Entwicklung der neuen Mitte plötzlich alternativlos. Warum diese fehlende Neutralität der Stadtregierung bei eigentlich einem "Bürgerentscheid"?

Frank Scheihing

Anmerkung der Moderatoren: Alle Fragen werden an die Stadtverwaltung weitergeleitet. Sobald die Antwort bei uns eingeht, werden wir diese samt Frage im Forum veröffentlichen.

Aus meiner Sichtt spricht gegen die Westrandbrücke, dass es keine Umfahrung ist.

Außerdem stellen sich mir folgende Fragen:
Weshalb der Name Westrandbrücke? Dieser Name birgt doch schon einen Widerspruch in sich: Westrand von was? Die einzige sinnvolle Umfahrung ist doch Variante 4. Dann kann eine „fast verkehrsfreie“ neue Mitte entstehen.
Warum soll Remseck überhaupt einen Teil der Finanzierung übernehmen? Wenn das Land einen drei- bis vierspurigen Ausbau plant, wer bezahlt denn dann und muss der dann an derselben Stelle stehen? Unsere Nachbarstädte wollen ihren Verkehr zu Remsecks Lasten verlagern. Das kann nicht sein! Auf einer Veranstaltung zum NO-Ring hat OB Schlumberger einmal gesagt: "Warum sollen die Einen immer alles ertragen!" Nach Corona wird in nächster Zeit eh kein Geld mehr da sein. Mercedes, Porsche und Bosch machen zu und dann erübrigt sich das mit den Verkehr sowiso. Wollen wir nicht hoffen !!!!

Klotz

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Die Frage Kieswerk steht ja schon im Raum. Aber wie kann es sein das dieses große, zentral gelegene Grundstück in der Informationsbroschüre komplett übergangen wird? Es handelt siech doch hier um einen der größten Verladestellen für Baumaterial am Neckar? Und eines der wenigen bestehenden Unternehmen in Neckarrems überhaupt. Eine separate Stellungnahme hierzu ist doch eigentlich unumgänglich.

T Stuber

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Wie kann im 2. Bauabschnitt eine qualitätsvolle, anspruchsvolle Architektur sichergestellt werden? Gibt es einen Gestaltungsbeirat wie in anderen Städten? (Im Gegensatz zu dem neuen Rathaus, bei dem diese Punkte nicht gelungen sind!) Werden unterschiedliche Architekten eingesetzt, damit nicht alles gleichförmig aussieht, sondern lebendig? Wie kann ein sinnvoller Städtebau sichergestellt werden, der auch die Herausforderung der immer heißer werdenden Sommer berücksichtigt. (z.B. Einkaufspassagen mit Arkaden, ausreichend Bäume etc.)

Jochen

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Wieviele Buslinien fahren zukünftig über die bestehende Brücke bzw. durch die Kreuzung am neuen Rathaus? Werden jetzt auch bereits zukünftige Entwicklungen mitgedacht, wie beispielsweise Ausbau ÖPNV Remseck - Waiblingen (Schnellbus/ Stadtbahn?) im Bezug auf die bestehende Brücke bzw. auf das gesamte Verkehrskonzept.

Jochen

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In der Infobroschüre ist die bestehende Brücke mit vielen Sitzbänken und Menschen, die sich dort aufhalten, dargestellt, d.h. eine Brücke mit Aufenthaltscharakter bzw. eine erweiterte Fußgängerzone als Verbindung der Neuen Mitte und der Stadtbahn-Endhaltestelle/ Busbahnhof. Ist das so gedacht, dass die Busse quasi Rücksicht auf die Fußgänger und Radfahrer nehmen sollen? Kann das zusammen mit dem Busverkehr (beide Richtungen) funktionieren? Soll die Brücke in ihrer aktuellen Breite belassen werden oder wird sie verbreitert und vielleicht auch modernisiert, um den gewünschten und dargestellten Aufenthaltscharakter zu erzielen. Können die Busse die Zeitpläne dann noch einhalten?

Jochen

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Was sollte die Firma Krieger dazu bewegen, ihren sehr guten Standort: Schiffsanlandeplatz und Strassenanbindung in alle Richtungen aufzugeben. Gerade die Schiffsanbindung ist für die Massenware Sand , Kies/ Schotter, Zement sowohl fnanziell wie ökologisch und logistisch nicht zu toppen. Hat jemand von der Verwaltung die riesigen "Azubi gesucht"-Schilder übersehen? Gibt es alternative Standorte mit Schiffsanbindung in der Nähe? Ene neue Anlandestelle dürfte große planerische und ökologische Hürden zu überwinden haben.
Die finanzielle Situation Remsecks war noch nie besonders gut, mit einem Ja zur Brücke würden wir Bürger einen Scheck über einen unbekannten Betrag ausstellen, den Remseck mitfinanzieren müsste. Je nachdem wie teuer das Ganze wird, ist schon abzusehen, dass der wenn überhaupt mögliche Wohnbau nur bei hohen Grundstückspreisen eine nennenswerte Gegenfinanzierung darstellen könnte und dem Ziel bezahlbaren Wohnraum zu schaffen zuwiderläuft.

Rainer Schnell

Die Westrandbrücke kann eine Verbesserung des Verkehrsflusses bringen, aber nur wenn gleichzeitig ein Tunnel unter dem Schloßberg Richtung Hegnach gebaut wird mit einer anschließenden südlichen Ortsumgehung von Hegnach. Dieser Tunnel müsste ampelfrei sein, nur so würde der Hauptverkehr Richtung Waiblingen flüssig laufen. Es ist eine irrige Annahme zu glauben, durch einen Nord-Ost-Ring würde der Verkehr von Ludwigsburg nach Waiblingen umgeleitet: Erstens ist der Mensch ein Gewohnheitstier und fährt immer den selben Weg und zweitens wäre der Weg wesentlich weiter, was auch keinen Anreiz darstellt ihn zu nehmen. Fazit: der Verkehr wird bleiben, ob über die jetzige oder die Westrandbrücke.

Rainer Schnell

pro

Weshalb ist der Schleichverkehr in Aldingen über die Wehrbrücke ein Argument für die neue Brücke ? Bedeutet dies, dass der Schleichverkehr bis zur Fertigstellung der neuen Brücke bleibt? Es gibt doch sicherlich schon jetzt Möglichkeiten, den Schleichverkehr über die Wehrbrücke einzustellen, z.B. nur für Anlieger....

H. Lang

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